Carl Bechstein Wettbewerb 2024

Vom 18. und 20. Oktober 2024 findet der 10. Carl Bechstein Wettbewerb für Kinder und Jugendliche im Kulturstall von Schloss Britz in Berlin-Neukölln statt. In diesem Jahr ist der Wettbewerb wieder in der Wertung Klavier solo ausgeschrieben. Uns haben 258 (!) Bewerbungen erreicht, so viele wie noch nie. Leider haben wir nur 2,5 Tage für den Wettbewerb zur Verfügung und können nur 70-80 Teilnehmende zulassen.

Die Anmeldung war bis zum Anmeldeschluss am 15. Juni 2024 möglich. Alle Informationen zur Zulassung und den Fristen finden sich in den einzelnen Reitern.

260 junge Pianistinnen und Pianisten meldeten sich für den zehnten Carl Bechstein Wettbewerb für Kinder und Jugendliche an. 70 Teilnehmende wurden in einer Video-Runde ausgewählt und begeisterten vom 18. bis 20. Oktober 2024 im Kulturstall von Schloss Britz in Berlin die hochkarätige Jury wie das Publikum. Die starken Leistungen wurden mit Preisen im Gesamtwert von rund 10.000 Euro (darunter so viele Sonderpreise wie noch nie) belohnt.

Zum vierten Mal war der Wettbewerb ausgeschrieben in der Kategorie „Klavier solo“. Und die neu eingeführte Video-Runde schlug sich auch auf die Tage in Britz nieder:

„Der Wettbewerb hatte durchweg ein überaus erfreuliches Niveau – bis hin zu herausragenden Leistungen,“ erklärte Prof. Stephan Imorde als Vorsitzender der Jury. „Man kann der Carl Bechstein Stiftung zu dieser wunderbaren Initiative zur Förderung des pianistischen Nachwuchses nur gratulieren!“

Neben Prof. Imorde zählten Prof. Sheila Arnold, Wei Chen, Prof. Christian Petersen und Prof. Annika Treutler in diesem Jahr zur kompetenten Jury, die in diesem dichten hochkarätigen Teilnehmerfeld keine leichte Aufgabe zu erfüllen hatte.

Immer wieder erstaunlich ist die künstlerische Qualität bereits der jüngsten Teilnehmerinnen und Teilnehmer: So eröffnete der erst neunjährige Toni Gu aus Düsseldorf, Erster Preisträger in der Altersgruppe I, das Preisträgerkonzert mit einer sehr transparenten Deutung von Bachs Präludium und Fuge in D-Dur BWV 850. Aufgrund des enorm hohen Niveaus dieser Altersgruppe wurde an die zehnjährige Frieda Magdalena Hollmer aus Köln ebenfalls ein Erster Preis verliehen: Sie spielte beim Preisträgerkonzert zwei Sätze aus dem „Tagebuch für Klavier“ von Georg Kröll, für die sie zusätzlich den Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks in ihrer Altersgruppe erhielt.

Die zwölfjährige Adriana Vasilski aus München, Erste Preisträgerin in der Altersgruppe II, spielte das eröffnende Allegro aus Beethovens Sonate op. 31 Nr. 3 mit einer musikalischen Reife, die man einem so jungen Menschen kaum zutraut. Nia Khundadze (14) aus Berlin gewann den Ersten Preis in der Altersgruppe III und sicherte sich zudem einen Sonderpreis der Fondation Hindemith.

Einen beeindruckenden Schlusspunkt setzte beim Preisträgerkonzert Kaiji Wang (16) aus Leipzig, der mit Ravels „La Valse“ eines der schwierigsten Werke der Klavierliteratur nicht nur technisch höchst beeindruckend meisterte, und dafür mit einem 1. Preis in der Altersgruppe 4 und dem Konzertpreis von Schloss Britz belohnt wurde.

Erstmals vergeben wurde ein Sonderpreis der Funk Gruppe für die beste Interpretation eines selten gespielten Werks der Romantik: Celina Höferlin (14) aus Mainz brachte den C. Bechstein Konzertflügel D 282 in Automne aus Cécile Chaminades Études de concert op. 35 wunderschön zum Singen.

Weitere Sonderpreise stifteten die Freunde von Schloss Britz (Konzertengagement), die Feuerwerkakademie (kostenlose Teilnahme an einem einwöchigen Meisterkurs) und der Bärenreiter-Verlag (Notengutscheine im Wert von insgesamt 1.000 Euro).

Der nächste Carl Bechstein Wettbewerb findet vom 7. bis 9. November 2025 im Schloss Britz statt und wird in der Kategorie „Klavier und ein Streichinstrument“ ausgeschrieben.

Fotos © Carl Bechstein Stiftung / Patricia Haas

Ziel des Wettbewerbs

Der Carl Bechstein Wettbewerb möchte die Freude am Musizieren vermitteln, junge Musiker*innen nachhaltig fördern und außergewöhnliche Leistungen junger Menschen belohnen.

Seit 2014 veranstaltet die Carl Bechstein Stiftung diesen Wettbewerb für Kinder und Jugendliche jährlich wechselnd in solistischer oder kammermusikalischen Besetzungen.

Wir freuen uns, dass wir 2024 wieder den solistischen Nachwuchs am Klavier begrüßen werden. Ein Wettbewerb bietet eine tolle zusätzliche Motivation, nicht nur eigenes Repertoire konzertreif vorzubereiten, sondern neben neuen Werken vielleicht auch neue Freundschaften zu schließen.

Teilnehmen können junge Musiker*innen, die zum Stichtag (18. Oktober 2024) das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die seit mindestens sechs Monaten einen festen Wohnsitz in Deutschland haben.

Alle Informationen über die Zulassungsbedingungen, das Anmeldeprocedere usw. finden Sie, wenn Sie auf die entsprechenden Reiter klicken.

Zulassungsbedingungen

Der Wettbewerb ist offen für junge Pianist*innen, die zum Stichtag (18.10.2024) das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die seit mindestens sechs Monaten einen festen Wohnsitz in Deutschland haben. Reguläre Musikstudent*innen sind ausgeschlossen; Jungstudent*innen sind zugelassen.

In diesem Jahr gibt es beim Carl Bechstein Wettbewerb eine Vorauswahl per Video. Spätenstens bis zum 15. Juni 2024 muss jede*r Bewerber*in außer den üblichen Anmeldeunterlagen ein Werk aus dem Wettbewerbsprogramm hochladen. Die Dauer des Stückes darf in den Altersgruppen 1 und 2 maximal fünf Minuten und in den Altersgruppen 3 und 4 maximal 10 Minuten betragen. Nach der Zusendung der Zulassungen Anfang Juli 2024 muss innerhalb von 3 Wochen die Anmeldegebühr überwiesen werden, um die Anmeldung abzuschließen.
Wer sein Video an einem professionellen Instrument aufnehmen möchten, kann dies in ausgewählten Klavierfachgeschäften nach vorheriger Terminvereinabrung tun. Wir versenden mit der Eingangsbestätigung eine Liste mit den kooperierenden Händlern.

Altersgruppen und Vorspielzeit

  • AGI (bis 10 Jahre): bis zu 10 Minuten
  • AGII (11 bis 13 Jahre): bis zu 15 Minuten
  • AGIII (14 und 15 Jahre): bis zu 20 Minuten
  • AGIV (16 bis 17 Jahre): bis zu 25 Minuten

Bei Überschreitung der maximalen Vorspielzeit ist die Jury berechtigt, den Vortrag abzubrechen.

Repertoire

Das Repertoire muss aus mindestens zwei kontrastierenden Stücken verschiedener Stilepochen stammen. Dabei dürfen auch einzelne Sätze z.B. aus einer Sonate gespielt werden.
Hinweis: Es ist in allen Altersgruppen je ein Sonderpreis für die besten Interpretationen einer selbst gewählten zeitgenössischen Komposition (nach 1970) sowie in den Altersgruppen 3 und 4 je ein Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Paul Hindemith ausgelobt.
Bitte beachten: Präparationen des Flügels sowie das Spielen im Instrument mit bloßen Händen sind nicht gestattet.

Zwei Ansichtsexemplare der Partituren aller gespielten Werke sind der Jury vor dem Vorspiel unaufgefordert vorzulegen. Den Kandidat*innen ist es freigestellt, auswendig oder nach Noten zu spielen.

Anmeldung

Der Anmeldeschluss ist erreicht, es sind nun keine Anmeldungen für den Carl Bechstein Wettbewerb 2024 mehr möglich. Hier konnte das Anmeldeformular zum Carl Bechstein Wettbewerb 2024 heruntergeladen werden. Um Fehler zu vermeiden, bitten wir darum, das Formular möglichst NICHT handschriftlich, sondern am Computer auszufüllen.

Die Anmeldefrist läuft bis zum 15. Juni 2024. Bis dahin müssen die Anmeldeunterlagen bei uns eingegangen und das Video für die Vorauswahl hochgeladen sein.

Wie melde ich mich an?

Die Bewerbung um einen Platz in unserem Wettbewerb besteht 2024 aus zwei Teilen. Nur wenn beide Teile bis zum Anmeldeschluss am 15. Juni 2024 bei uns eingegangen sind, ist die Bewerbung vollständig und kann berücksichtigt werden.

1. Per E-Mail an bogisch@carl-bechstein-stiftung.de

1) das korrekt und vollständig ausgefüllte Anmeldeformular inkl. vollständigem Programm (spätere Änderungen sind noch bis August 2024 möglich)
2) Kopie des Reisepasses, Kinder- bzw. Personalausweises der Teilnehmer*innen
3) ein aktuelles Foto

2. Upload EINES Werkes aus dem eigenen Wettbewerbsprogramm

Aufgrund der hohen Anmeldezahlen beim letzten Wettbewerb haben wir uns dieses Mal für eine Vorauswahlrunde per Video entschieden. Die Videos können mit den üblichen Mitteln (Handy, Videokamera) aufgenommen werden. Videos vom heimischen Instrument sind völlig in Ordnung! Wer möchte, kann seine Aufnahmen aber auch in Klaviergeschäften unserer Kooperationspartner machen (*klick für Liste*). Der Link für den Upload des Videos wird mit der Eingangsbestätigung von Teil 1 der Bewerbung per E-Mail versendet. Bitte nutzen Sie ausschließlich den zugesendeten link und keine cloud-Lösungen oder Wetransfer!

Bitte beachten:
1) maximale Dauer des Videos fünf Minuten (AG 1 und AG 2) bzw. 10 Minuten (AG 3 und AG 4)
2) keine Schnitte


Wie erfahre ich, ob ich zugelassen wurde, und was ist dann zu tun?

Wir versenden die Zulassungen Mitte Juli 2024 per E-Mail.

Für eine verbindliche Anmeldung zum Wettbewerb muss anschließend, also NACH der Zulassung im Juli, innerhalb von 3 Wochen die Anmeldegebühr von 40 Euro auf das Konto der Carl Bechstein Stiftung überwiesen werden. Das bedeutet, dass das Geld ERST DANN überwiesen werden soll, wenn das Kind auch tatsächlich eine Zulassung zum Wettbewerb im Herbst 2024 erhalten hat!
IBAN: DE83 1009 0000 2425 3390 12, BIC: BEVODEBB
Verwendungszweck: Carl Bechstein Klavierwettbewerb 2024, Name der/ des Teilnehmenden


Was ist sonst zu beachten?

Geht die Anmeldegebühr nicht fristgerecht bei uns ein, erlischt die Zulassung und der Platz wird neu vergeben.

Im Falle eines Rücktritts der / des Teilnehmenden kann die Gebühr nicht rückerstattet werden.

Reise-, Verpflegungs- und Übernachtungskosten sind von den Teilnehmer*innen selbst zu übernehmen. In begründeten Einzelfällen kann die Carl Bechstein Stiftung nach individuellem Antrag vor dem Wettbewerb Reise- und Übernachtungskosten übernehmen.

Mit der Anmeldung erklären sich die Teilnehmer*innen mit den Bedingungen des Wettbewerbs einschließlich der Bedingungen des Wettbewerbsablaufs einverstanden.

Last but not least: Ab und zu gehen auch E-Mails verloren. Wir bestätigen in der Regel innerhalb weniger Tage den Erhalt der vollständigen Anmeldeunterlagen. Sollten Bewerber*innen trotz vollständig eingereichter Unterlagen bis 14 Tage nach dem Verschicken keine Eingangsbestätigung erhalten haben, bitten wir um kurze Nachfrage.

Preise

AG I (bis 10 Jahre)
1. Preis: Toni Gu (Nordrhein-Westfalen): 300 Euro
1. Preis: Frieda Magdalene Hollmer (Nordrhein-Westfalen): 300 Euro
2. Preis: Philipp Kaiyan Peng (Nordrhein-Westfalen): 200 Euro
3. Preis: Yori Gubarew (Sachsen): 100 Euro

AG II (11 bis 13 Jahre)
1. Preis: Adriana Vasilski (Bayern): 500 Euro
2. Preis: Marie Elisa Himpel (Niedersachsen): 400 Euro
2. Preis: German Mozalkov (Sachsen): 400 Euro
3. Preis: Raphael Elias Türk (Berlin): 300 Euro

AG III (14 bis 15 Jahre)
1. Preis: Nia Khundadze (Berlin): 600 Euro
2. Preis: Elena Neumann (Rheinland-Pfalz): 500 Euro
3. Preis: Elsa-Johanna Staemmler (Thüringen): 400 Euro

AG IV (16 bis 17 Jahre)
1. Preis: Kaiji Wang (Sachsen): 700 Euro
2. Preis: Elisabeth Namchevadze (Baden-Württemberg): 600 Euro
3. Preis: Magdalena Pflüger (Berlin): 500 Euro


Sonderpreis Zeitgenössische Komposition

Erneut wird je Altersgruppe ein Sonderpreis à 300 Euro für die beste Interpretation eines selbst gewählten zeitgenössischen Werkes, komponiert nach 1970, ausgelobt.

AG I
Frieda Magdalene Hollmer (Nordrhein-Westfalen)

AG II
Maximilian Hongcheng Zhu (Baden-Württemberg)

AG III
Alina Stark (Bayern)

AG IV
Aenne Forster (Bayern)


Sonderpreis der Fondation Hindemith

Die Fondation Hindemith hat in den Altersgruppen 3 und 4 jeweils einen Hindemith-Sonderpreis in Höhe von 300 Euro ausgelobt für die überzeugendste Interpretation eines Originalwerks von Paul Hindemith. Die Stiftung, von Paul Hindemiths Witwe Gertrud testamentarisch verfügt, widmet sich der Bewahrung und Verbreitung des kulturellen Vermächtnisses, das in dem musikalischen und literarischen Nachlass von Paul Hindemith vorliegt.

AG III
Nia Khundadze (Berlin)

AG IV
Magdalena Pflüger (Berlin)


Sonderpreis der Freunde und Förderer Schloss Britz

Die Freunde und Förderer Schloss Britz finanzieren ein Konzert mit zwei Preisträger*innen der Altersgruppe 4 am 17. November 2024 im Kulturstall von Schloss Britz mit einer Gage von 500 Euro je Pianist*in.

Elisabeth Namchevadze (Baden-Württemberg) & Kaiji Wang (Sachsen)


Sonderpreis der Funk Gruppe

Die Funk Gruppe schreibt jeweils einen Sonderpreis in den Altersgruppen III und IV für die besten Interpretationen eines selten gespielten Werkes folgender Komponisten aus: Cécile Chaminade, Ernö Dohnanyi, Felix Draeseke, Gabriel Fauré, Alexander Glasunow, Fanny Hensel, Adolph von Henselt, Ignaz Moscheles, Joseph Joachim Raff, Carl H. Reinecke, Camille Saint-Saëns, Xaver Scharwenka, Jean Sibelius oder Bedřich Smetana. Der Preis ist jeweils mit 500 Euro dotiert.

AG III
Celina Höferlin (Rheinland-Pfalz)

AG IV
nicht vergeben


Sonderpreis Feuerwerk Akademie

Die Feuerwerk Akademie Einbeck vergibt ein Stipendium für ihren mehrtägigen internationalen Meisterkurs bestehend aus Unterricht, Übung, Vorlesungen, Aufnahmen und Konzerten.

Luca-Stefan Avram (Brandenburg)


Sonderpreis Moritz Eggert

Die Neue Musikzeitung (nmz) schreibt zwei Sonderpreise in Höhe von jeweils 500,- Euro für die besten Interpretationen von Werken des Komponisten Moritz Eggert (*1965) aus. Die interpretierten Werke sollen aus Eggerts Zyklus „Hämmerklavier“ stammen. Die Preise können in allen vier Altersgruppen vergeben werden. Eine Liste mit den empfohlenen Werken kann >> hier << heruntergeladen werden.

nicht vergeben


Bärenreiter-Sonderpreise

Der Bärenreiter-Verlag unterstützt erneut den Carl Bechstein Wettbewerb für Kinder und Jugendliche mit der Stiftung von „Bärenreiter Urtext-Preisen“ in Form von Notengutscheinen im Gesamtwert von 1.000 Euro.

AG I
Khongor Buyandali (Baden-Württemberg), Elias Kapuscinski (Brandenburg), Eva Liersch (Nordrhein-Westfalen), Philipp Kaiyan Peng (Nordrhein-Westfalen), Antonia Schwindt (Nordrhein-Westfalen), Emi Tang (Niedersachsen), Vanessa Vasilski (Bayern), Hanyu Eileen Zhang (Nordrhein-Westfalen)

AG II
Diana Dvalishvili (Nordrhein-Westfalen), Johanna Habersetzer (Bayern), Lukas Hirsch (Hessen), Elin Leese (Nordrhein-Westfalen), Jinlin Zheng (Niedersachsen), Maximilian Hongcheng Zhu (Baden-Württemberg)

AG III
Andrian Boelcke (Berlin), Nina Frey (Nordrhein-Westfalen), Dorothea Ruija Hanebuth (Bayern), Valeria Wand (Baden-Württemberg)

AG IV
Junyu Tie (Berlin), Tim Julian Wigger (Baden-Württemberg)


Weitere Sonderpreise

Sonderpreis für die beste Interpretation einer Klassischen Sonate: Lukas Hirsch (200 Euro)

Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werks von Johann Sebastian Bach: Elsa-Johanna Staemmler (200 Euro)

Jury

Zusammensetzung der Jury
Die Jury besteht aus aktiven PianistInnen und KlavierpädagogInnen, die sich u.a. besonders um die Förderung von jungen Musikern verdient gemacht haben.

Bewertungskriterien
Bewertungsgrundlage ist ausschließlich die Darbietung während des Wertungsspieles. Wesentliche Kriterien für die Beurteilung sind: Künstlerische Gestaltung, Tonqualität, Spieltechnik, Texttreue und das stilistische Verständnis. Auswendigspiel wird nicht besonders bewertet.

Die Jury ist nicht verpflichtet alle Preise zu vergeben. Die Entscheidungen der Jury sind unanfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Zur Jury zählen

Prof. Sheila Arnolds künstlerisches Selbstverständnis als Musikerin resultiert aus einer stetigen Neugier nach den Möglichkeiten ihres Instruments sowie der Authentizität der Sprache in der Musik. Sheila Arnolds jahrzehntelange Beschäftigung mit Fortepianos unterschiedlicher Epochen steht in einem symbiotischen Verhältnis zu ihren Erfahrungen am modernen Konzertflügel. Dank herausragender Erfolge bei internationalen Wettbewerben wie dem Mozartwettbewerb in Salzburg oder dem Concours Clara Haskil sowie zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen (wie Studienstiftung des Deutschen Volkes oder Deutscher Musikrat, den Mozartpreis der Mozartgesellschaft Wiesbaden 1995) konnte sie eine internationale Karriere als Pianistin etablieren. Diese führte sie zu Orchestern (Beethovenhalle Orchester, Gürzenichorchester Köln, Orchestre de Chambre de Lausanne) und Dirigenten (Marc Soustrot, Michael Hofstetter, Jesus Lopez- Cobos) in Sälen wie der Berliner Philharmonie, der Kölner Philharmonie, der Liederhalle in Stuttgart, der Leiszhalle Hamburg, Palao de la Musica Valencia und viele andere mehr. Ihre stilistische Vielfalt manifestiert sich in ihren Rundfunk- und CD-Einspielungen. Sheila Arnold ist Professorin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, ist als Jurorin tätig und gibt regelmäßig internationale Meisterkurse. Ihre Studierenden sind Preisträger nationaler und internationaler Klavierwettbewerbe.


Wei Chen wurde in Taipei, Taiwan geboren und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sieben Jahren. Im Alter von zwölf Jahren wurde er als Jungstudent an der staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg aufgenommen und studierte bei Prof. Andreas Immer sowie Prof. Vitali Berzon. Sein Diplom-Studiengang „Künstlerische Ausbildung“ und Master-Studiengang „Master of Soloist“ schloss er an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Sorin Enachescu ab. Er konzertierte in den wichtigen Konzerthallen wie der National Music Hall in Taipei, der Town Hall in New York oder der Laeisz-Halle in Hamburg. Als Kammermusikpartner tritt er u. a. neben Pianistin Pi-Hsien Chen, Konzertmeister von Hong-Kong Philharmonie Leung Kinfung und Cellisten Richard Bamping auf. Als Solist konzertierte er mit renomierten Orchestern wie u. a. dem National Symphony Orchestra of Taiwan und den Bochumer Symphonikern. Wei Chen lebt und konzertiert in Berlin und leitet seit 2018 die Fachgruppe für Tasteninstrumente an der Musikschule Paul Hindemith Neukölln.


Prof. Stephan Imorde studierte bei Renate Kretschmar-Fischer an der Hochschule für Musik Detmold, bei Leonard Hokanson an der Indiana University School of Music in Bloomington (USA) und legte schließlich unter Anatol Ugorski wiederum an der Hochschule für Musik Detmold sein Konzertexamen ab. Er wurde im Laufe seines Studiums auf vielfältige Weise gefördert und mit Preisen ausgezeichnet. Er war u.a. Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Schon früh begann er, sich intensiv mit unterschiedlichstem Kammermusikrepertoire auseinander zu setzen, das bis heute einen großen Teil seiner umfangreichen Konzerttätigkeit einnimmt. Er gründete noch im Studium das Novalis-Trio, das mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurde und bildet seit mehr als zehn Jahren ein viel beachtetes Duo mit dem Geiger Ulf Schneider. In dieser Formation gastiert er u.a. in Konzerthäusern wie der Laeisz-Halle Hamburg oder dem Festspielhaus Baden-Baden sowie namhaften Festivals wie den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Schleswig Holstein Musikfestival u.a. Seine pädagogische Laufbahn begann Stephan Imorde als Dozent an der Musikakademie Kassel. Ab 2003 übernahm er einen Lehrauftrag für das Hauptfach Klavier an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, wo er 2008 zum Professor ernannt wurde. Er gibt regelmäßig Meisterkurse in Deutschland und Asien und ist als Juror bei internationalen Wettbewerben tätig. Prof. Stephan Imorde ist Leiter der 2008 gegründeten Young Academy Rostock – Internationales Zentrum für musikalisch Hochbegabte an der hmt Rostock.


Prof. Christian Petersen begann seine Ausbildung zunächst an der Musikhochschule seiner Heimatstadt Frankfurt als Jungstudent, bevor er in Detmold bei Anatol Ugorski die künstlerische Ausbildung und das Konzertexamen mit Auszeichnung abschloß. Zudem inspirierten ihn künstlerisch wie auch pädagogisch Begegnungen und Meisterkurse mit Musikerpersönlichkeiten wie Leon Fleisher, Christian Zacharias, Alexis Weissenberg, András Schiff, Hans Leygraf, Klaus Hellwig, Eberhard Feltz, Jürgen Uhde, Nerine Barrett und Renate Kretschmar-Fischer. 1997 wurde Christian Petersen beim Deutschen Musikwettbewerb (Klavier solo) in die Bundesauswahl Konzerte junger Künstler aufgenommen, 2000 gewann er den Beethoven Klavierwettbewerb Richard Laugs. Seine Konzerttätigkeit führte ihn seitdem über die europäischen Nachbarländer hinaus nach Japan, China, in die Vereinigten Emirate und die USA. In Deutschland gastierte er u.a. beim Rheingau Musikfestival, Bodensee-Festival, den Mosel-Festwochen und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Christian Petersen ist Juror nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a. bei Jugend musiziert (Bundesebene) und zuletzt in Belgien beim Concours International André Dumortier 2018. Er gibt Meisterkurse in Deutschland, Italien und China. Seine langjährige Lehrtätigkeit nahm er unmittelbar nach dem Studium als Assistent von Anatol Ugorski und Bob Versteegh an der Hochschule für Musik Detmold auf. In den folgenden Jahren leitete er Hauptfachklassen an der Hochschule für Künste Bremen und zuletzt an der Musikakademie Kassel. Im Wintersemester 2018 folgte er dem Ruf als Professor für Klavier an die Universität der Künste Berlin.


Annika Treutler studierte bei Prof. Matthias Kirschnereit an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock und Prof. Bernd Goetzke an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.  Beim renommierten ARD – Musikwettbwerb (Semifinale), beim Concours Grieg, beim Gina Bachauer International Piano Competition, beim International Music Competition in Montreal und beim Deutschen Musikwettbewerb wurde die Künstlerin mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Annika Treutler konzertierte in bedeutenden Sälen wie der Berliner Philharmonie, der Münchener Philharmonie, der Kölner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Konzerthaus Berlin und Dortmund, sowie im Ausland u.a. in der Wigmore Hall London, im Wiener Konzerthaus, im Palau della Musica Barcelona, im Concertgebouw Amsterdam u.a. 2020 erhielt sie den renommierten „Opus Klassik“ für ihre Einspielung von Viktor Ullmanns Klavierkonzert in der Kategorie „Konzerteinspielung des Jahres“ mit dem Rundfunksinfonieorchester Berlin. Ihre Arbeit als Botschafterin für das von Lars Vogt ins Leben gerufene Projekt „Rhapsody in School“ unterstreicht Annika Treutlers Einsatz dafür, die junge Generation für die klassische Musik zu begeistern. Seit Oktober 2018 lehrt Annika Treutler an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin.


Fotos © Marion Koell (Arnold), privat (Chen), Irène Zandel (Imorde), Kai Müller (Petersen), Stefan Höderath (Treutler)


Jury der Video-Vorauswahl

Giuseppe Guarrera © Kaupo Kikkas

Giuseppe Guarrera gewann 2017 den 2. Preis und fünf weitere Preise beim Montreal International Competition. Aus Sizilien stammend schloss Guarrera 2018 sein Studium an der Barenboim-Said Akademie in Berlin bei Nelson Goerner ab. Im selben Jahr gewann er den von der Verbier Festival Academy vergebenen Tabor Foundation Award, war Empfänger des angesehenen Stipendiums des Klavier-Festivals Ruhr und wurde in den Young Classical Artists Trust aufgenommen. Als Solist absolvierte Giuseppe u.a. Auftritte mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Royal Philharmonic Orchestra und dem Orchestra del Teatro la Fenice. Vor seinem Eintritt in die Barenboim-Said Akademie studierte Giuseppe in Italien mit Siavush Gadjiev und Giuseppe Cultrera sowie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin mit Eldar Nebolsin.


Mario Häring © Kaupo Kikkas

Mario Häring lernte noch vor seinem Abitur als Jungstudent bei Prof. Fabio Bidini im Julius-Stern-Institut der UdK Berlin sowie an der HMTM Hannover unter Prof. Karl-Heinz Kämmerling. Bei Prof. Kämmerling und Prof. Lars Vogt absolvierte Mario Häring sein Studium, das er 2017 mit Bestnote abschloss. Besonderes Aufsehen erregte er 2018 mit dem Gewinn des 2. Preises bei der renommierten Leeds International Piano Competition. Dort erhielt er auch als erster Preisträger den Yaltah Menuhin Award, der für die beste und einfühlsamste kammermusikalische Darbietung im Semifinale verliehen wird. Seine intensive Konzerttätigkeit führte ihn in renommierte Säle wie das Konzerthaus Berlin, die Laeiszhalle Hamburg, die Elbphilharmonie, die Wigmore Hall London, das Theâtre des Champs-Elysées und die Suntory Hall in Tokyo. Er war Gast bei bedeutenden Festivals wie dem Festival La Roque d’Anthéron, den Schwetzinger Festspielen, dem Kissinger Sommer und dem Festival “Spannungen” in Heimbach. Konzertengagements führten ihn durch Europa, Asien und die USA. Für das Album „Røta“ wurde er gemeinsam mit der Geigerin Ragnhild Hemsing und dem Cellisten Benedict Klöckner mit dem Opus Klassik 2021 ausgezeichnet.


Oliver Kern © Boun Sook-Koo

Oliver Kern studierte bei Wan Ing Ong, Rudolf Buchbinder und Karl-Heinz Kämmerling. Der Gewinn des zweiten Preises (ein erster wurde nicht vergeben) beim ARD-Wettbewerb in München 1999 sowie im Jahre 2001 der 1. Preis beim Internationalen Beethoven-Wettbewerb Wien, den er als erster Deutscher Der Gewinn des zweiten Preises (ein erster wurde nicht vergeben) beim ARD-Wettbewerb in München 1999 sowie im Jahre 2001 der 1. Preis beim Internationalen Beethoven-Wettbewerb Wien, den er als erster Deutscher überhaupt gewinnen konnte, sind in besonderer Weise aus dem mehr als ein Dutzend errungener Siege bei Internationalen Klavierwettbewerben hervorzuheben. Oliver Kern  konzertiert in renommierten Sälen wie dem Musikverein und dem Konzerthaus Wien, dem Teatro alla Scala in Mailand, dem Auditorium St. Cecilia in Rom, der Musikhalle Hamburg, im Münchner Herkulessaal, der Stuttgarter Liederhalle, dem Schauspielhaus Berlin, dem Frankfurter Kaisersaal, der Salle Gaveau in Paris, dem Saitama Arts Centre Tokyo, dem Seoul Arts Center oder der Century Hall Beijing.ben hervorzuheben. Nach seiner Tätigkeit als Professor für Klavier am College for Music der Hanyang University Seoul sowie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg lehrt Oliver Kern seit 2012 als Professor für Klavier an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt.


Prof. Eldar Nebolsin, geboren in Usbekistan, zog 1991 nach Madrid, um bei Dimitri Bashkirov an der Musikhochschule Reina Sofía zu studieren. Seine internationale Karriere begann nach seinem Triumph beim XI. Santander Internationalen Klavierwettbewerb. 2005 gewann er den 1. Preis beim Internationalen Sviatoslav-Richter-Klavierwettbewerb. Er konzertierte u.a. mit den großen Orchestern der USA und Europas und mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Yuri Temirkanov, Leonard Slatkin, Vladimir Ashkenazy, Hans Vonk, Yakov Kreizberg, Lawrence Foster, Vasili Petrenko, Rafael Frühbeck de Burgos.


Seit Cunmo Yin 2019 den 1. Preis beim Internationalen Telekom- Beethoven-Wettbewerb Bonn gewann und mit der Bronzemedaille beim Arthur Rubinstein Piano Master Competition 2021 in Tel Aviv ausgezeichnet wurde, konzertiert er in den bekanntesten Konzertsälen auf der Welt. Cunmo Yin hat erfolgreich 2022 bei Professor Gerrit Zitterbart seinen Soloklasse-Abschluss beendet. Derzeit unterrichtet Cunmo Yin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Öffentlichkeit

Wertungsspiele

Alle Wertungsspiele werden öffentlich ausgetragen, der Eintritt ist frei.

Preisträgerkonzert

Für das Konzert der Preisträgerinnen und Preisträger am 20. Oktober 2024, um 16.30 Uhr, wird ein Eintritt von 15 Euro/ erm. 10 Euro erhoben. Tickets erhalten Sie am selben Tag an der Tageskasse im Kulturstall von Schloss Britz. Die Preisträgerinnen und Preisträger, die im Konzert auftreten, erhalten für enge Angehörige bis zu zwei Karten zum freien Eintritt.

Bitte beachten

Der Veranstalter des Wettbewerbs ist berechtigt, alle Veranstaltungen im Rahmen des Wettbewerbs akustisch und optisch aufzuzeichnen und zur öffentlichen Dokumentation des Wettbewerbs wie zur Pressearbeit für den Wettbewerb zu verwenden. Der Veranstalter behält sich insbesondere das Recht vor, Rundfunk- und Fernsehanstalten die Übertragung, die Aufzeichnung und Sendung aller Wettbewerbsveranstaltungen zu genehmigen. Für die Wettbewerbsteilnehmer*innen entstehen hieraus keine Vergütungsansprüche.

Einspielen

Zum Einspielen stehen drei Rräume in der benachbarten Musikschule Paul Hindemith zur Verfügung. Alle Teilnehmenden erhalten ein festes Zeitfenster vor ihrem Wertungsspiel, in dem Sie die Räume nutzen können.

Darüber hinaus können wir leider keine Überäume zur Verfügung stellen.

Zeitplan

Ab Oktober 2024 kann hier das Programmheft mit dem Zeitplan des Carl Bechstein Wettbewerbs 2024 als pdf heruntergeladen werden.

Partner

Kulturstiftung Schloss Britz

Die Kulturstiftung Schloss Britz ist Mitveranstalter des Carl Bechstein Klavierwettbewerbs für Kinder und Jugendliche, stellt den Kulturstall von Schloss Britz für den Wettbewerb zur Verfügung und unterstützt den Wettbewerb auch im Bereich der Organisation.

Die Kulturstiftung Schloss Britz gewährleistet seit 1989 das umfangreiche kulturelle Angebot im Schloss Britz, das von Ausstellungen über Lesungen bis zu Konzerten reicht. Schloss Britz ist ein kulturelles Kleinod im Berliner Bezirk Neukölln. Das prächtige Gutshaus im Berliner Bezirk Neukölln wurde 1706 an der Stelle eines mittelalterlichen Fachwerkhauses erbaut. Im 18. Jahrhundert war das Herrenhaus im Besitz hochrangiger preußischer Hofbeamter und Staatsminister. 1971 wurde Schloss Britz unter Denkmalschutz gestellt. Der Berliner Bezirk Neukölln restaurierte das Schloss und rekonstruierte die dazugehörige Parkanlage von 1985 bis 1988. Der nach vierjähriger Umbauzeit 2011 neu eröffnete „Kulturstall“ von Schloss Britz (der ehemalige Kuhstall) bietet rund 280 Sitzplätze und verfügt über eine große Bühne, die Orchesterauftritte und Opernvorstellungen möglich macht, aber auch dem Carl Bechstein Klavierwettbewerb eine ideale Räumlichkeit bieten wird.

Musikschule Paul Hindemith

Die Musikschule Paul-Hindemith-Neukölln ist im ehemaligen Gutsverwalterhaus von Schloss Britz untergebracht und wird den Teilnehmern des Carl Bechstein Klavierwettbewerb Einspielräume zur Verfügung stellen.

Die Musikschule Paul Hindemith Neukölln wurde 1927 gegründet und gehört zu den drei ältesten staatlichen Musikschulen in Deutschland. Hohe pädagogische und künstlerische Qualität, ein breites Unterrichtsangebot und eine starke soziale und interkulturelle Ausrichtung prägen das Bild der Musikschule. Zurzeit unterrichten etwa 200 fast ausschließlich freiberufliche Lehrkräfte insgesamt über 4.000 Schülerinnen und Schüler. Das Angebot der Musikschule umfasst über 60 instrumentale/vokale Lehrfächer/Genres im Einzel- und Gruppenunterricht bzw. im Kurs- oder Ensembleunterricht. Zu den Besonderheiten der Musikschule gehören Spezialausbildungen als Vorbereitung auf ein Musikstudium für alle vokalen und instrumentalen Hauptfächer, Musical und Musiktheater sowie Tontechnik und Komposition.

Bärenreiter Verlag

Das Programm des traditionsreichen klassischen Musikverlags Bärenreiter (gegründet 1923) mit Hauptsitz in Kassel umfasst eine Vielzahl an wissenschaftlich fundierten Partituren, Notenbüchern, Klavierauszügen, Chorwerken (Urtextausgaben) und Büchern. Dazu wurden Gesamtausgaben mit den Werken von großen Komponisten wie Bach, Händel, Mozart & Schubert als Urtext veröffentlicht.

Zu den zahlreichen Büchern aus dem Bärenreiter Verlag gehören neben Musiklexika, Lehrmaterial über Musiktheorie und Aufführungspraxis die Musikenzyklopädie MGG (Die Musik in Geschichte und Gegenwart). Das Werk umfasst 29 Bände und einen Supplementband und gilt als Standardlexikon der Musikwissenschaft.

Feuerwerk Einbeck – International Piano Academy

Jedes Jahr seit 2017 besuchen elf Ausnahmetalente die Klavierstadt Einbeck, um intensiv ihre jeweils individuellen künstlerischen Persönlichkeiten durch Unterricht, Übung, Vorlesungen, Aufnahmen und Konzerte zu bereichern. Die FEUERWERK-PianistInnen erarbeiten in Einbeck ein breites Repertoire, das aus leidenschaftsvollen, virtuosen und festlichen Werken besteht. Die Ergebnisse der arbeitsreichen Woche können dann in mindestens vier FEUERWERK-Konzerten erlebt werden. Die Akademie-Konzerte werden in verschiedenen Städten Niedersachsens präsentiert.

Foundation Hindemith

Die Stiftung ist bemüht, im Geiste Paul Hindemiths die Musik zu fördern und zu pflegen, ganz besonders die zeitgenössische Musik, die Werke Paul Hindemiths zu verbreiten und Verständnis für seine Kunst zu wecken, wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Musik zu veranlassen sowie die Veröffentlichungen und die Verbreitung der daraus entstehenden Arbeiten zu unterstützen.

Funk

Funk, als größter inhabergeführter Versicherungsmakler und Risk Consultant in Deutschland, engagiert sich in der Carl Bechstein Stiftung von Beginn an und freut sich, den Carl Bechstein Wettbewerb 2024 mit zwei Sonderpreisen zu unterstützen.

Funk wurde 1879 in Berlin gegründet, beschäftigt heute 1.560 Mitarbeitende an 36 internationalen Standorten. Über das Netzwerk „The Funk Alliance“ ist Funk weltweit präsent. Als Systemhaus für Risikolösungen betreut Funk Unternehmen aller Branchen in Fragen des Versicherungs- und Risikomanagements sowie der Vorsorge. Für sie entwickelt Funk individuelle Konzepte und optimiert die Absicherung aller betrieblichen Risiken – konsequent am Bedarf orientiert.

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