Valeria Erandi González Gerwig
Beitrag vom15. Juni 2023

Valeria Erandi González Gerwig wurde am 23.5.2009 in Bonn in einer Musikerfamilie, beide Eltern sind Pianisten, geboren. Mit nur 3 Jahren erhielt sie ersten Klavierunterricht bei ihren Eltern Christine Gerwig und Efraín González, beide professionelle Pianisten. Bereits ein Jahr später gewann sie als jüngste Teilnehmerin einen ersten Preis bei Jugend musiziert sowie weitere Preise im Bitburger, im Nürnberger und beim Henle Klavierwettbewerb.
Ende 2014 begannen ihr zwei Jahre älterer Bruder Alejandro und sie gemeinsam im Klavierduo zu spielen und spielten in ersten Konzerten in Bonn und Umgebung. Weitere Erfolge im Klavierduo feierten sie u.a. ein Jahr später beim als jüngste Teilnehmer beim Carl Bechstein Wettbewerb in Berlin und 2021 beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert, wo sie als einziges Klavierduo einen ersten Preis mit Höchstpunktzahl erzielten und zusätzlich den Sonderpreis der Carl Bechstein Stiftung sowie Sonderpreise der Deutschen Stiftung Musikleben, verbunden mit einem Preisträgerkonzert in der Hamburger Laeiszhalle, zuerkannt bekamen. Valeria wurde dabei immer als jüngeres Mitglied in die höhere Altersgruppe gestuft. 2023 gewann sie erneut mit ihrem Bruder beim Bechstein Klavierduo Wettbewerb in der höchsten Altersgruppe, im selben Jahr folgte der Preis für ein modernes Werk bei Beethoven Bonnensis.
Als Solistin erspielte sie sich in Jugend musiziert auf Regionalebene als einzige Teilnehmerin ihrer Altersgruppe ausschließlich Erste Preise mit Höchstpunktzahl. 2022 wurde Valeria im Carl Bechstein Klavierwettbewerb Berlin mit dem Debussy Sonderpreis ausgezeichnet. Im Bundeswettbewerb Jugend musiziert in Zwickau 2023 wurde sie mit einem Ersten Preis mit Höchstpunktzahl ausgezeichnet und wird Stipendiatin der Carl-Bechstein-Stiftung. Für die Teilnahme am Festival Internacional de Piano Málaga erhielt sie das Carl-Heinz-Illies Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben. 2016 spielte Valeria eine Konzerttournee in verschiedenen größeren Sälen in Mexiko, unter anderem im großen Teatro Degollado in Guadalajara, dem Cecut in Tijuana und dem Conservatorio de las Rosas in Morelia. Sie steht seitdem regelmäßig auf der Bühne, unter anderem im Beethovenfest Bonn (Junge Bühne), dem Woelflhaus und der Schlosskirche Bonn, in München als Mitglied im Pianistenclub, in Jena, in Monheim (Bechstein Sonderkonzerte) u.a. Fernsehauftritte unter anderem in „Little Big Stars“ mit Thomas Gottschalk, in der Lokalzeit des WDR und im mexikanischen Fernsehen machten Valeria auch überregional bekannt. Als Solistin debütierte sie im Mai 2023 mit dem Beethovenorchester Bonn mit dessen GMD Dirk Kaftan. Im Juni 2023 spielt sie im Preisträgerkonzert der Bundespreisträger in der Kölner Philharmonie.
2021 trat Valeria in das Precollege an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Prof. Fabio Bidini ein. In Meisterkursen arbeitet sie u.a. mit den Pianisten Sergei Edelmann, Alexandre Tharaud, Dina Parakhina, Jerome Rose und Polina Leschenko. Mit 6 Jahren begann Valeria zudem mit Geige. Seit April 2025 studiert sie als Jungstudentin in „Folkwang Junior“ bei Prof. Marc Bouchkov. Mit 13 Jahren begann sie zudem mit der Bratsche, hat Unterricht bei Prof. Nathan Braude und nahm am Internationalen Streicherkurs Astona teil. In beiden Instrumenten war sie 2025 erfolgreich im Bundeswettbewerb Jugend musiziert. In ihrer knapp bemessenen Freizeit macht Valeria leidenschaftlich gern Taekwondo.
Valeria spielt regelmäßig im Kinderorchester NRW sowie im Jugend Sinfonie Orchester Köln (jeweils 1. Violine), mit diesem Orchester trat sie im Januar 2023 unter François-Xavier Roth und dem Gürzenichorchester in der Kölner Philharmonie auf. Gemeinsam mit ihrem Bruder Alejandro gestaltet sie seit einiger Zeit auch Konzerte mit gemischten Programmen, in denen sie im gleichen Konzert mit mehreren Instrumenten auftritt.
In ihrer knapp bemessenen Freizeit macht Valeria leidenschaftlich gern Taekwondo. Sie spricht vier Sprachen fließend: Deutsch, Spanisch, Französisch zu Hause, dazu Englisch und lernt am bilingualen Friedrich-Ebert-Gymnasiums Bonn.
(Stand 06, 2026)
Fotos: Thorsten Eichhorst, picture people Bonn und privat
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