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Christian Heinrich Schröder

1845, Hamburg

Pianino

Christian Heinrich Schröder wurde am 25.2.1802 in Parchim/Mecklenburg geboren, er starb in Hamburg 1882). Als bedeutender Klavierbauer, der sich um 1845 einen exzellenten Ruf für die Qualität seiner Instrumente erarbeitete, war Schröder bekannt für seine präzise Handwerkskunst und die exzellente Verarbeitung seiner Klaviere, die sowohl für den privaten Gebrauch als auch für öffentliche Aufführungen geeignet waren. Besonders hervorzuheben ist die Klangfülle seiner Instrumente, die eine ausgewogene Dynamik und eine klare, kräftige Ansprache boten.

In Hamburg, einem wichtigen Musikzentrum des 19. Jahrhunderts, fanden Schröders Klaviere großen Anklang bei Musikern und Komponisten. Sie trugen zur Weiterentwicklung des Klavierbaus in Deutschland bei und hinterließen einen bleibenden Einfluss auf die Qualität von Klavieren jener Zeit.

Selbst auf der Londoner Weltausstellung von 1851 stellte die Firma ein horizontales Klavier aus.

Details

Länge:
59 cm
Breite:
145 cm
Höhe:
114.5 cm

Mechanik:
Englische Mechanik, Hammerköpfe befilzt, Unterdämpfung
Umfang der Klaviatur:
C1 – g4
Rahmen:
Besaitung diagonal von links oben nach rechts unten,
 Eiserne Anhangplatte
Pedale:

Ein Pedal für Dämpfungsaufhebung

Gehäusematerial:
Palisander furniert
Tastenmaterial:
Untertasten Elfenbein, Obertasten Ebenholz
Signatur:
C. H. Schröder Hamburg
Fabrikationsnummer:
2253

Restaurierungsgeschichte:
  • 1997 in die Sammlung übernommen und restauriert von Peter Zehmisch, Hamburg, und Gerd Sühring, Aukrug

Bilder