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C. Bechstein

1934 (ca.), Berlin

Neo-Bechstein Nr. 138994

Die Geschichte des Klavierbaus ist oft verwinkelt und überraschend: in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts baute Bechstein noch die Welte-Mignon-Klaviere, aber auch schon diesen Neo-Bechstein getauften elektronischen Flügel, der ein Vorläufer der modernen E-Pianos ist. Alle Töne werden nur elektrisch produziert und verstärkt, es fehlt der Resonanzboden.

Dieser besondere Flügel verfügt über entsprechend kurze Saiten. Die Saiten bis d und ab g3 einfach, die übrigen chörig. Jeweils 5 Saiten bzw. Saitenchöre enden an einem Telefonmagneten zur Tonabnahme (nur die obersten beiden Sätze mit je 4 Saiten). Besonders kleine Hämmerchen. An der Hohlwand gibt es ein eingebautes Radio, außen sind  3 Drehpotentiometern und 2 Kippschalter angebracht. Bauteile zur Tonabnahme unterhalb der Saiten. Kabel führen durch das hintere Bein nach außen, bis zu einem separaten Kasten mit Verstärker/ Lautsprecher und Schallplatten-Laufwerks.

Details

Länge:
148 cm
Breite:
144.5 cm
Höhe:
92.2 cm

Bautechnische Besonderheiten:
kein eigentlicher Resonanzboden. An der Hohlwand eingebautes Radio, außen mit 3 Drehpotentiometern und 2 Kippschaltern. Bauteile zur Tonabnahme unterhalb der Saiten. Kabel führen durch das hintere Bein nach außen, bis zu einem separaten Kasten mit Verstärker/ Lautsprecher und Schallplatten-Laufwerk.
Mechanik:
Spezialmechanik für elektromechanische Tonerzeugung
Umfang der Klaviatur:
A2 – c5
Rahmen:
Gussrahmen
Pedale:

zwei Pedale:
– links: Verschiebung
– rechts: Dämpfer

Gehäusematerial:
Nussbaum
Signatur:
Neo-Bechstein
Fabrikationsnummer:
138994

Bilder

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