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C. Bechstein

1862, Berlin

Flügel Nr. 576

Knapp 10 Jahr nach der Firmengründung ist Bechstein bereits sehr etabliert: Als Hoflieferant des Königs ist Bechstein in aller Munde und die hochwertigen Instrumente werden bereits überall gepriesen. Ungefähr zu dieser Zeit beginnt die Zusammenarbeit mit Franz Liszt, dem König unter den Pianisten des 19. Jahrhunderts, der bis zu seinem Tod stets neue Flügel von Carl Bechstein geliefert bekam. Wir haben zwei verschiedene Flügel aus dem Jahrgang 1862 in der Sammlung, etwas unterschiedlich im Design und im Klang.

Hier einige Lobeshymnen bekannter Pianisten, Komponisten und Klaviervirtuosen:

Artur Schnabel: „Bechstein ist die Erfüllung für Hand und Ohr.“

Alexander Scriabin: „Ich sende Dir das Programm meiner Konzerte. Ich vergaß, Dir mitzuteilen, daß ich jetzt immer auf einem Bechstein spiele. Deshalb sei bitte so gut zu veranlassen, daß mir in allen drei Städten (Bechstein-)Instrumente bereitgestellt werden.“

Claude Debussy: „Man sollte Klaviermusik nur für den Bechstein schreiben.“

Hans von Bülow: „Bechstein Ist das für Pianisten, was Stradivarius und Amati für die Geiger.“

Details

Länge:
220 cm
Breite:
137 cm
Höhe:
88 cm

Bautechnische Besonderheiten:
Bassbeule
Mechanik:
Gelenkwerk mit Stoßfangzunge, Herrburger-Schwander-Mechanik (hängende Stoßfangzunge)
Umfang der Klaviatur:
A2 – a4
Rahmen:
Geschmiedete eiserne Anhangplatte mit 5 Spreizen
Pedale:

zwei Pedale:
– links Verschiebung
– rechts Dämpfer

Grundform:
drei gewindeartige Beine, Schnitzereien an den Beinkapiteln und links und rechts der Klaviatur am Gehäuse
Gehäusematerial:
Palisander
Tastenmaterial:
Untertasten Elfenbein, Obertasten Ebenholz
Signatur:
C. BECHSTEIN, Hof-Lieferant Sr. Majestät d. Königs, BERLIN
Fabrikationsnummer:
576

Restaurierungsgeschichte:
  • 2020 umfassend restauriert von Gert Hecher, Wien

Bilder