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Johann Baptist Streicher

1839, Wien

Hammerflügel

Johann Baptist Streichers Instrumente beeinflussten die Entwicklung des Wiener Hammerflügels tiefgreifend und wurden von prominenten Musikern geschätzt, darunter Beethoven, der einige Werke auf einem Streicher-Flügel spielte. 1839, zur Bauzeit unseres Instruments, befand sich das Unternehmen in einer Phase wachsender Bekanntheit, und Streichers Klaviere fanden sowohl in Wien als auch in anderen europäischen Musikzentren großen Anklang. Streichers Hammerflügel aus dieser Zeit zeichnen sich durch eine klare, brillante Klangqualität und eine hohe Dynamik aus.

Die Instrumente boten sowohl zarte, lyrische Töne als auch kraftvolle, volle Klänge. Streicher verfeinerte die Mechanik des Hammermechanismus, sodass die Tasten schnell und präzise reagierten, was eine größere Ausdrucksmöglichkeiten für die Pianisten ermöglichte. Die Verwendung hochwertiger Materialien, kombiniert mit einer sorgfältigen Abstimmung des Rahmens und der Saiten, trugen dazu bei, dass seine Flügel eine außergewöhnliche Resonanz und Klangfülle besaßen.

Details

Länge:
237 cm
Breite:
130 cm
Höhe:
90 cm

Mechanik:
Prellzungenmechanik
Umfang der Klaviatur:
C1 – g4
Rahmen:
Holzrahmen
Pedale:

zwei Pedale aus Messing:
– links: Verschiebung
– rechts: Dämpfer

Grundform:
dreibeinig
Gehäusematerial:
Mahagoni, furniert
Tastenmaterial:
Untertasten Elfenbein, Obertasten Ebenholz
Signatur:
Johann Baptist Streicher in Wien

Restaurierungsgeschichte:
  • 2016 umfassend restauriert von Edwin Beunk, Enschede

Bilder