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Hornung und Möller

1878, Kopenhagen

Nierenklavier

Seit 1851 existiert die Firma Hornung & Möller in Kopenhagen. Conrad Christian Hornung (1801 – 1873) hatte bereits ab 1827 Klaviere gebaut, Hans Peter Möller (1802 – 1859) trat dann später in die Firma ein. Die Firma existierte bis 1972 und baute ca. 50.000 Instrumente, sie war der größte dänische Hersteller von Klavieren.

Die Firma Hornung & Möller war bekannt für qualitativ hochwertige Klaviere. Das Nierenklavier stellte eine ihrer herausragenden Erfindung dar und kennzeichnete sich durch seine markante, „nierenförmige“ Bauweise, die sowohl ästhetische als auch klangliche Vorteile bot. Diese spezielle Form des Gehäuses trug zur Verbesserung der Klangresonanz bei und verlieh den Instrumenten einen besonders vollen, runden Klang.

Die innovative Konstruktion des Rahmens und die präzise Mechanik sorgten für eine exzellente Spielbarkeit und eine dynamische Ansprache, die sowohl feine Nuancen als auch kraftvolle Klänge ermöglichten.

Details

Länge:
90 cm
Breite:
196 cm
Höhe:
95 cm

Mechanik:
Spezielle Repetitionsmechanik, Hammerköpfe befilzt, im Diskant beledert auf Filz, Hebeldämpfung.
Umfang der Klaviatur:
A2 – a4
Rahmen:
Voller Gussrahmen, kreuzsaitiger Bezug, Kapodaster e3- a4, sonst Agraffen.
Pedale:

Lyra mit zwei Pedalen gleicher Funktion: Dämpfungsaufhebung

Gehäusematerial:
Nussbaum furniert, Klaviaturraum schwarz poliert
Tastenmaterial:
Untertasten Elfenbein, Obertasten Ebenholz
Signatur:
Hornung und Möller, Klobenhavn Hof- Pianofortefabrik

Restaurierungsgeschichte:
  • 1996 restauriert von Peter Zehmisch, Hamburg, und Gerd Sühring, Aukrug

Bilder