Historische Instrumente Grid

Die Geschichte des Klavierbaus ist oft verwinkelt und überraschend: in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts baute Bechstein noch die Welte-Mignon-Klaviere, aber auch schon diesen Neo-Bechstein getauften elektronischen Flügel, der ein Vorläufer der modernen E-Pianos ist. Alle Töne werden nur elektrisch produziert und verstärkt, es fehlt der Resonanzboden.
Dieser besondere Flügel verfügt über entsprechend kurze Saiten. Die Saiten bis d und ab g3 einfach, die übrigen chörig. Jeweils 5 Saiten bzw. Saitenchöre enden an einem Telefonmagneten zur Tonabnahme (nur die obersten beiden Sätze mit je 4 Saiten). Besonders kleine Hämmerchen. An der Hohlwand gibt es ein eingebautes Radio, außen sind 3 Drehpotentiometern und 2 Kippschalter angebracht. Bauteile zur Tonabnahme unterhalb der Saiten. Kabel führen durch das hintere Bein nach außen, bis zu einem separaten Kasten mit Verstärker/ Lautsprecher und Schallplatten-Laufwerks.
Details
zwei Pedale:
– links: Verschiebung
– rechts: Dämpfer






