Anke Helfrich

Aufgewachsen in Namibia und Deutschland, gehört Anke Helfrich inzwischen zu den herausragenden weiblichen Jazzmusikern in Europa". Nach ihrem Studium an der "Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten" in Hilversum/Niederlande, ging sie mit einem Stipendium nach New York und nahm Unterricht bei den renommierten Pianisten Kenny Barron und Larry Goldings. 1996 gewann ihr Trio mit Johannes Weidenmueller und Jochen Rueckert die "European Jazz Competition" in Leverkusen und 1999 den "Hennessy Jazz Search" in München. Ihr Debütalbum "You'll see" mit dem Saxofonisten Mark Turnererschien im Jahr 2000, Ab 2002 spielten Martin Gjakonovski und Dejan Terzic in ihrem Trio, mit dem sie international auf Tournee war. Zusammen mit Roy Hargrove nahm das Anke-Helfrich-Trio die CD Better Times Ahead auf.  Beide Alben wurden für den Vierteljahrespreis der deutschen Schallplattenkritik vorgeschlagen. Im Januar 2009 erschien ihre CD Stormproof (mit Henning Sieverts, Dejan Terzic und Nils Wogram) bei Enja-Records.

Anke Helfrich spielte u.a. mit Johnny Griffin, Jimmy Woode, Benny Bailey, Roy Hargrove, Mark Turner, Nils Landgren, Tony Lakatos, Jens Winther, Nils Wogram, Dave Glasser, John Marshal, Robert Bonisolo, Kyle Gregory, Stacy Rowles, Claus Stötter, Adrian Mears, Gianni Basso, Keith Copeland, Johannes Weidenmueller, Jochen Rueckert, Wolfgang Haffner, Peter Weniger, Martin Wind, Martin Gjakonovski, Henning Sieverts, Dejan Terzic, Manu Katché. Ihre Tourneen führten sie nach Spanien, Italien, Frankreich, Polen, Türkei, Bulgarien, Schweiz, Holland, Dänemark, Schweden, Luxemburg, Litauen, USA, China, Malaysia, Südafrika und Namibia.

Anke Helfrich ist als Dozentin an der Musikhochschule Mannheim sowie am Dr. Hoch's Konservatorium in Frankfurt tätig und gibt Jazzworkshops. 2017 wurde sie mit dem Hessischen Jazzpreis ausgezeichnet.

www.anke-helfrich.de