Begabtenförderung

Neben der Breitenförderung hat sich die Carl Bechstein Stiftung auch die Spitzenförderung zum Ziel gesetzt. Kinder und Jugendliche, die sich als besonders engagiert und begabt am Klavier zeigen, sollen langfristig gefördert werden. Dabei kooperiert die Stiftung u.a. mit dem Bundeswettbewerb "Jugend musiziert".

Vergabe von zehn Sonderstipendien im Jahr 2021 im Gesamtwert von 120.000 Euro

Junge Pianisten und Pianistinnen sind von der Coronapandemie besonders betroffen. Gerade Solistinnen und Solisten verdienen ihren Lebensunterhalt vor allem durchs Konzertieren, was 2020 und zu Beginn des Jahres 2021 fast nicht möglich gewesen ist. Aus diesem Grund hat die Carl Bechstein Stiftung entschieden, 2021 zehn Jahres-Stipendien zu vergeben, die monatlich mit 1.000 € dotiert sind. Das Stipendium richtet sich an berufseinsteigende Pianisten und Pianistinnen in pandemiebedingten finanziellen Notlagen.

Zum Download der Pressemitteilung, Ausschreibung sowie des Pressefoto.

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Kooperation mit "Jugend musiziert"

Seit nunmehr 50 Jahren gibt es den Wettbewerb "Jugend musiziert". Und genauso lang leistet der Wettbewerb einen wesentlichen Beitrag zur musikalischen Bildung in Deutschland. Während der Wettbewerb auf regionaler Ebene wichtige Basisarbeit leistet, beispielsweise zum Erlernen eines Vorspielprogramms und zum gemeinsamen Musizieren ermuntert, dient der Wettbewerb auf Landes- und Bundesebene auch dazu, gezielt Talente zu entdecken, zu fördern und zu Höchstleistungen zu animieren. Zahlreiche erfolgreiche Teilnehmer des Wettbewerbs prägen heute als professionelle Musiker das Musikleben und bilden so als Musiker und Musikpädagogen wieder ein Vorbild für spätere Generationen.

Die Carl Bechstein Stifung unterstützt den Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" im Bereich der Förderung junger Pianisten. In 2013 hat die Carl Bechstein Stiftung erstmals ein Sonderpreis in Höhe von 2.500 Euro vergeben, der besonders das gemeinsame Musizieren fördern sollte. Dieser ging an den jungen Pianisten Danilo Volpyansky (1999) aus Schwerin und die Queflötistin Johanna Mill (2000) aus Lübstorf, die in der Kategorie "Klavier und ein Holzblasinstrument", Altersgruppe III, den Ersten Preis mit der Höchstzahl von 25 Punkten gewonnen hatten.

2014 und 2017 wurden an mehrere Teilnehmer der Wertung "Klavier solo" langfristige Stipendien vergeben. 2020 wurden die neuen StipendiatInnen wegen des coronabedingten Ausfalls des Bundeswettbewerbs in enger Zusammenarbeit mit den Hochbegabten-Instituten der deutschen Musihochschulen ausgewält.


Weitere Kooperationen
Einige neue Kooperationen wurden in 2014 vereinbart: Die Carl Bechstein Stiftung vergibt beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn einen Förderpreis in Höhe von 1.000 Euro. Beim Landeswettbewerb "Jugend musiziert" in Berlin werden zwei Preise an junge Pianisten vergeben, die mit jeweils 500,- Euro dotiert. Weitere Preise wurden und werden Klavierwettbewerb in Essen (ehemals Rotary), beim Theodor Leschetitzky Wettbewerb, beim Internationalen Carl Maria von Weber Klavierwettbewerb Dresden, beim Maritim Musikwettbewerb sowie beim Internationalen Klavierwettbewerb für junge Pianisten "Clavicologne" in Köln vergeben.