Carl Bechstein Wettbewerb 2025

Vom 7. bis 9. November 2025 laden wir junge Duos aus Klavier und einem Streichinstrument zum 11. Carl Bechstein Wettbewerb für Kinder und Jugendliche in den Kulturstall von Schloss Britz nach Berlin-Neukölln ein.

Alle Informationen zur Zulassung und den Fristen finden sich in den einzelnen Reitern. BItte klicken Sie auf die Icons.

29 Duos aus ganz Deutschland starteten beim elften Carl Bechstein Wettbewerb für Kinder und Jugendliche im Kulturstall von Schloss Britz. Dass 16 von diesen Duos auch beim Preisträgerkonzert die Bühne betraten, zeigt das enorm hohe Niveau der jungen Musikerinnen und Musiker, die für ihre herausragenden Leistungen geradezu mit einem Preissegen bedacht wurden. Die Carl Bechstein Stiftung vergab gemeinsam mit ihren Partnern vom 7. bis 9. November 2025 Preise im Wert von rund 15.000 Euro.

Der Wettbewerb war in diesem Jahr zum dritten Mal ausgeschrieben für die Kategorie „Klavier und ein Streichinstrument“. Der Pianist William Youn lobte als Vorsitzender der Jury das ausgezeichnete Niveau der jungen Musikerinnen und Musiker. Die Jury bestand mit den Pianisten Wei Chen und Michèle Gurdal sowie der Cellistin Konstanze von Gutzeit und der Violinistin Johanna Staemmler aus herausragenden Musikerinnen und Musikern bzw. Musikpädagoginnen und Musikpädagogen.

Beim Preisträgerkonzert traten Duos in den Besetzungen Klavier und Violine, Klavier und Violoncello sowie Klavier und Kontrabass im Alter von 10 bis 17 Jahren im Kulturstall von Schloss Britz auf. Neben Sonaten von Beethoven bis Grieg und Dvorák waren zahlreiche Werke von zeitgenössischen Komponisten zu erleben, deren jeweils beste Interpretation mit Sonderpreisen ausgezeichnet wurden.

So vergab die Neue Musikzeitung (nmz) zwei Sonderpreise, die dem Œuvre von Moritz Eggert gewidmet waren. Eva und Annika Lietz (Violine) aus Berlin, Erste Preisträger der Altersgruppe II, „beseelten“ beim Preisträgerkonzert das dritte Stück aus Eggerts „Drei Seelen“, die „Etude de Yolimba“. Dass zahlreiche Werke von Scharwenka, von Dohnányi und anderen weniger bekannten Komponisten des 19. Jahrhunderts beim Wettbewerb zu hören waren, lag an den beiden Sonderpreisen, die von der Funk Gruppe für dieses Repertoire ausgelobt worden waren.

Und nicht zuletzt hatte die Fondation Hindemith zwei Sonderpreise ausgeschrieben, beim Preisträgerkonzert vertreten u.a. durch die Ersten Preisträger der Altersgruppe IV, Celina Höferlin und Bernadette Pihusch (Violine) aus Rheinland-Pfalz/Bayern, die den ersten Satz aus Paul Hindemiths Sonate Es-Dur op. 11 Nr. 1, höchst virtuos meisterten. Dass kaum eine Teilnehmerin und kaum ein Teilnehmer ohne Auszeichnung nach Hause fuhr, war schließlich dem Bärenreiter-Verlag zu verdanken, der insgesamt 20 Notengutscheine zur Verfügung gestellt hatte.

Der nächste Carl Bechstein Wettbewerb findet vom 16. bis 18.10.2026 im Schloss Britz statt und ist ausgeschrieben in der Kategorie „Klavier solo“.

Fotos © Carl Bechstein Stiftung / Heiko Laschitzki

Ziel des Wettbewerbs

Der Carl Bechstein Wettbewerb möchte die Freude am Musizieren vermitteln, junge Musiker*innen nachhaltig fördern und außergewöhnliche Leistungen junger Menschen belohnen.

Seit 2014 veranstaltet die Carl Bechstein Stiftung diesen Wettbewerb für Kinder und Jugendliche jährlich wechselnd in solistischer oder kammermusikalischen Besetzungen. Denn gerade das gemeinsame Musizieren bereichert enorm – es erweitert nicht nur den musikalischen Horizont, sondern macht auch besonders viel Freude.

2025 steht wieder die Wertung „Klavier und ein Streichinstrument“ auf dem Programm. Zugelassen sind die folgenden Streichinstrumente: Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass. Teilnehmen können junge Musiker*innen, die zum Stichtag (7. November 2025) das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die seit mindestens sechs Monaten einen festen Wohnsitz in Deutschland haben.

Alle Informationen über die Zulassungsbedingungen, das Anmeldeprocedere, Repertoire, Preisen usw. finden Sie, wenn Sie auf die entsprechenden Reiter bzw. Icons oben klicken.

Zulassungsbedingungen

Der Wettbewerb ist offen für junge Pianist:innen, Violinist:innen, Bratschist:innen, Cellist:innen und Kontrabassist:innen, die zum Stichtag (7.11.2025) das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die seit mindestens sechs Monaten einen festen Wohnsitz in Deutschland haben. Reguläre Musikstudent:innen sind ausgeschlossen; Jungstudent:innen sind zugelassen. Sollten die beiden Mitglieder eines Duos aus verschiedenen Altersgruppen stammen, muss das Duo in der Altersgruppe des älteren Teilnehmers antreten.

Altersgruppen und Vorspielzeit

  • AGI (bis 10 Jahre): bis zu 10 Minuten
  • AGII (11 bis 13 Jahre): bis zu 15 Minuten
  • AGIII (14 und 15 Jahre): bis zu 20 Minuten
  • AGIV (16 bis 17 Jahre): bis zu 25 Minuten

Bei Überschreitung der maximalen Vorspielzeit ist die Jury berechtigt, den Vortrag abzubrechen.

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Repertoire

Das Repertoire muss aus mindestens zwei kontrastierenden Stücken verschiedener Stilepochen stammen. Dabei dürfen auch einzelne Sätze z.B. aus einer Sonate gespielt werden. Beide Spielpartner müssen gleichberechtigte Aufgaben haben. Konzerte und andere vom Orchester begleitete Werke sind nicht zugelassen.
Hinweis: Es sind in allen Altersgruppen Sonderpreise für die besten Interpretationen der Werke verschiedener Komponist*innen. Alle Informationen dazu finden sich im Reiter **Preise**.

Präparationen des Flügels sowie das Spielen im Instrument mit bloßen Händen sind nicht gestattet!

Zwei Ansichtsexemplare der Partituren aller gespielten Werke sind der Jury vor dem Vorspiel unaufgefordert vorzulegen. Den Kandidat*innen ist es freigestellt, auswendig oder nach Noten zu spielen.

Presse und Dokumentation 

Der Veranstalter, die Carl Bechstein Stiftung, des Wettbewerbs ist berechtigt, alle Veranstaltungen im Rahmen des Wettbewerbs akustisch und optisch aufzuzeichnen und zur öffentlichen Dokumentation des Wettbewerbs wie zur Pressearbeit für den Wettbewerb zu verwenden. Der Veranstalter behält sich insbesondere das Recht vor, Rundfunk- und Fernsehanstalten die Übertragung, die Aufzeichnung und Sendung aller Wettbewerbsveranstaltungen zu genehmigen. Für die Teilnehmer:innen entstehen hieraus keine Vergütungsansprüche.

Was ist sonst zu beachten?

  • Nur vollständig eingereichte Unterlagen werden berücksichtigt.
  • Sollten sich mehr Duos zum Wettbewerb anmelden wollen, als aus organisatorischen Gründen zugelassen werden können, entscheidet Reihenfolge der Anmeldung über die Zulassung. Daher empfehlen wir eine rechtzeitige Anmeldung.
  • Im Falle eines Rücktritts der / des Teilnehmenden kann die Gebühr nicht rückerstattet werden.
  • Reise-, Verpflegungs- und Übernachtungskosten sind von den Teilnehmer*innen selbst zu übernehmen. Nur in begründeten Einzelfällen kann sich die Carl Bechstein Stiftung nach individuellem Antrag vor dem Wettbewerb an Reise- und Übernachtungskosten beteiligen.

Anmeldung

Der Anmeldeschluss für den Wettbewerb ist am 31. August 2025 geplant.

Sollten sich mehr Duos zum Wettbewerb anmelden wollen, als aus organisatorischen Gründen zugelassen werden können, entscheidet Reihenfolge der Anmeldung über die Zulassung. Daher empfehlen wir eine rechtzeitige Anmeldung.


Zur Anmeldung gehören:

1.) das korrekt und vollständig ausgefüllte Anmeldeformular
2.) Kopie des Reisepasses, Kinder- bzw. Personalausweises der Teilnehmer*innen
3.) ein aktuelles Foto
4.) die Bestätigung über die eingezahlte Anmeldegebühr in Höhe von 40,- Euro pro Duo auf das Konto:

Carl Bechstein Stiftung
Volksbank Berlin
IBAN: DE83 1009 0000 2425 3390 12
BIC: BEVODEBB
Verwendungszweck: Carl Bechstein Wettbewerb 2025, Nachname der beiden Teilnehmenden, eine E-Mail-Adresse


Mit der Anmeldung erklären sich die Teilnehmer*innen mit den **Bedingungen des Wettbewerbs einschließlich der Bedingungen des Wettbewerbsablaufs** einverstanden.

Wir bestätigen in der Regel innerhalb weniger Tage den Erhalt der vollständigen Anmeldeunterlagen. Sollten Bewerber*innen trotz vollständig eingereichter Unterlagen bis 14 Tage nach dem Verschicken keine Eingangsbestätigung erhalten haben, bitten wir um kurze Nachfrage.

Preise

AG I (bis 10 Jahre)
1. Preis: Yaoting Wang & Elena Shin, Berlin/ Brandenburg (600 Euro je Duo)
2. Preis: Leonora Elise Müller & Elina Pax, Bayern (400 Euro je Duo)
3. Preis: Hanna Gerda Machate & Valentin Dymke, Brandenburg (200 Euro je Duo)

AG II (11 bis 13 Jahre)
1. Preis: Eva & Annika Lietz, Berlin (800 Euro je Duo)
1. Preis: Shukai Zhang & Anna Klein, Baden-Württemberg (800 Euro je Duo)
2. Preis: Khongor Buyandalai & Aika Amakawa, Baden-Württemberg (600 Euro je Duo)
3. Preis: Eliana Zoe Bechtold & Lilia Bojadzijewa, Bayern (400 Euro je Duo)
Sonderpreis für die beste Interpretation einer Mozart-Sonate: Olivia Grauel & Elias Preisler, Berlin (200 Euro je Duo, gespendet vom Juryvorsitzenden)

AG III (14 bis 15 Jahre)
1. Preis: Willy & Henry Siegel, Baden-Württemberg (1.000 Euro je Duo)
2. Preis: Johanna Petter & Augustin Johann Erices, Sachsen (800 Euro je Duo)
3. Preis: Ruvim & Simeon Arestov, Baden-Württemberg (600 Euro je Duo)
3. Preis: Volodymyr Hladii & Sophia Szymanski, Berlin (600 Euro je Duo)

AG IV (16 bis 17 Jahre)
1. Preis: Celina Höferlin & Bernadette Pihusch Rheinland-Pfalz/ Bayern (1.200 Euro je Duo)
2. Preis: Helena Belgardt & Martin Helling, Baden-Württemberg (1.000 Euro je Duo)
2. Preis: Anne Christin Möbius & Richard Prokein, Mecklenburg-Vorpommern/ Sachsen-Anhalt (1.000 Euro je Duo)
3. Preis: Pauline Heinrich & Marie Scheffel, Baden-Württemberg (800 Euro je Duo)
Sonderpreis für die beste Prokofjew-Interpretation: Pauline Heinrich & Marie Scheffel, Baden-Württemberg (200 Euro je Duo)


Sonderpreis Zeitgenössische Komposition

Erneut wurde je Altersgruppe ein Sonderpreis à 300 Euro je Duo für die beste Interpretation eines selbst gewählten zeitgenössischen Werkes, komponiert nach 1970, ausgelobt.

AG I: Yaoting Wang & Elena Shin, Berlin/ Brandenburg (Für Andre Asriel: Katzenwalzer, 1975)
AG II: Cristian & Michaelangelo Merico, Niedersachsen (Für Andrei Eschpai: Sonate Nr. 1 für Violine und Klavier, 2002)
AG III: Florentina Sophie & Leander Ferdinand Ebert, Brandenburg (Für Aaron Dan: Capriccio für Kontrabass und Klavier, 2023)
AG IV: Helena Belgardt & Martin Helling, Baden-Württemberg (Für Alfred Schnittke: Sonate Nr. 1, 2. Presto, 1979)


Sonderpreis der Fondation Hindemith

Die Fondation Hindemith hat in den Altersgruppen 3 und 4 jeweils einen Hindemith-Sonderpreis in Höhe von 300 Euro je Duo ausgelobt für die überzeugendste Interpretation eines Originalwerks von Paul Hindemith. Die Stiftung, von Paul Hindemiths Witwe Gertrud testamentarisch verfügt, widmet sich der Bewahrung und Verbreitung des kulturellen Vermächtnisses, das in dem musikalischen und literarischen Nachlass von Paul Hindemith vorliegt.

AG III: Ruvim & Simeon Arestov, Baden-Württemberg (Für Paul Hindemith: 3 Stücke für Cello und Klavier op. 8, 1. Capriccio)
AG IV: Celina Höferlin & Bernadette Pihusch, Baden-Württemberg (Für Paul Hindemith: Sonate Es-Dur op. 11 Nr. 1, 1. Frisch)


Sonderpreis der Freunde und Förderer Schloss Britz

Die Freunde und Förderer Schloss Britz finanzieren ein Konzert mit zwei Preisträger*innen-Duos der Altersgruppe 4 im Januar 2026 im Kulturstall von Schloss Britz mit einer Gage von 500 Euro je Duo.

Helena Belgardt & Martin Helling, Baden-Württemberg
Celina Höferlin & Bernadette Pihusch, Baden-Württemberg


Sonderpreis der Funk Gruppe

Die Funk Gruppe lobte jeweils einen Sonderpreis in den Altersgruppen III und IV für die besten Interpretationen eines selten gespielten Duo-Werkes folgender Komponisten aus: Cécile Chaminade, Ernö Dohnanyi, Felix Draeseke, Gabriel Fauré, Alexander Glasunow, Fanny Hensel, Adolph von Henselt, Ignaz Moscheles, Joseph Joachim Raff, Carl H. Reinecke, Camille Saint-Saëns, Xaver Scharwenka, Jean Sibelius oder Bedřich Smetana. Der Preis ist jeweils mit 500 Euro je Duo dotiert.

AG III: Volodymyr Hladii & Sophia Szymanski, Berlin (Für Xaver Scharwenka: Tonbilder op. 38, 5. All’Ongarese. Allegro ma no troppo)
AG IV: Anne Christin Möbius & Richard Prokein, Mecklenburg-Vorpommern/ Sachsen-Anhalt (Für Ernst von Dohnányi: Sonate B-Dur op. 8, Sätze 2-4 )


Sonderpreis Moritz Eggert

Die Neue Musikzeitung (nmz) schreibt zwei Sonderpreise in Höhe von jeweils 500,- Euro je Duo für die besten Interpretationen von Werken des Komponisten Moritz Eggert (*1965) aus. Listen mit vom Komponisten empfohlenen Werken, Informationen zum Notenerwerb sowie einigen Ansichtsseiten für einen Eindruck können hier heruntergeladen werden: >> Violine & Klavier << und >> Cello & Klavier <<.

Bitte beachten: Präparationen des Flügels sowie das Spielen im Instrument mit bloßen Händen sind nicht gestattet!

AG II: Eva & Annika Lietz, Berlin (Für Moritz Eggert: Drei Seelen, III Etude de Yolimba)
AG IV: Anne Christin Möbius & Richard Prokein, Mecklenburg-Vorpommern/ Sachsen-Anhalt (Für Moritz Eggert: „Fast forward“ für Violoncello und Klavier)


Bärenreiter-Sonderpreise

Der Bärenreiter-Verlag unterstützte erneut den Carl Bechstein Wettbewerb für Kinder und Jugendliche mit der Stiftung von „Bärenreiter Urtext-Preisen“ in Form von Notengutscheinen im Gesamtwert von 1.000 Euro.
Die Bärenreiterpreise gingen an:

AG I: Sophia Moor & Daria Plastun (Rheinland-Pfalz)
AG II: Josefine Kantenwein & Josefine Katzer (Berlin/ Brandenburg), Cristian & Michaelangelo Merico (Niedersachsen), Oleksnándra Vodolazova & Zerline Winkler (Sachsen)
AG III: Florentina Sophie & Leander Ferdinand Ebert (Brandenburg), Leo & Luisa Wilk (Bayern)
AG IV: Ida Wißmann & Johannes Malpricht (Baden-Württemberg), Pauline Heinrich & Marie Scheffel (Baden-Württemberg), Kira Gottlob & Richard Splitt (Berlin/ Brandenburg), Arthur Senger & Feodora Krawatzek (Brandenburg/ Berlin)

Jury

Zusammensetzung der Jury
Die Jury besteht aus aktiven MusikerInnen und MusikpädagogInnen, die sich u.a. besonders um die Förderung junger Musikern verdient gemacht haben und über besondere Erfahrung im kammermusikalischen Bereich verfügen.

Bewertungskriterien
Bewertungsgrundlage ist ausschließlich die Darbietung während des Wertungsspieles. Wesentliche Kriterien für die Beurteilung sind: Künstlerische Gestaltung, Tonqualität, Spieltechnik, Texttreue, das stilistische Verständnis sowie die Qualität des gemeinsamen Musizierens. Auswendigspiel wird nicht besonders bewertet.

Die Jury ist nicht verpflichtet, alle Preise zu vergeben. Die Entscheidungen der Jury sind unanfechtbar. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Zur Jury zählen

© Stefan Graef

Der Pianist Wei Chen wurde in Taipei, Taiwan geboren und erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von sieben Jahren. Im Alter von zwölf Jahren wurde er als Jungstudent an der staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg aufgenommen und studierte bei Prof. Andreas Immer sowie Prof. Vitali Berzon. Sein Diplom-Studiengang Künstlerische Ausbildung und Master-Studiengang Master of Soloist schloss er an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Sorin Enachescu ab. Er konzertierte in den wichtigen Konzerthallen wie der National Music Hall in Taipei, der Town Hall in New York oder der Laeisz-Halle in Hamburg. Als Kammermusikpartner tritt er u. a. neben Pianistin Pi-Hsien Chen, Konzertmeister von Hong-Kong Philharmonie Leung Kinfung und Cellisten Richard Bamping auf. Als Solist konzertierte er mit renomierten Orchestern wie u. a. dem National Symphony Orchestra of Taiwan und den Bochumer Symphonikern. Wei Chen lebt und konzertiert in Berlin und leitet seit 2018 die Fachgruppe für Tasteninstrumente an der Musikschule Paul Hindemith Neukölln.


© Thorsten Heideck

Michèle Yuki Gurdal kommt aus einer belgisch-japanischen Familie und spielte bereits mit 9 Jahren als Solistin das Klavierkonzert G-Dur von Joseph Haydn mit dem Belgischen Kammerorchester live im Belgischen Fernsehen. Mit 17 Jahren schloss sie ihr Studium am Conservatoire Royal de Bruxelles in den Fächern Klavier und Kammermusik. Anschließend studierte sie u.a. bei Professor Karl-Heinz Kämmerling in Hannover und bei Anatol Ugorski in Detmold. Außerdem war sie Stipendiatin der renommierten „International Piano Academy Lake Como“. Ihre Konzerttätigkeit als Solistin und Kammermusikerin führt sie durch Europa, Indien, Kanada und die USA. Sie trat u.a. beim Ruhr Klavier Festival auf mit dem Kölner Kammerorchester, in der Tonhalle in Zürich und regelmäßig als Kammermusikerin in der Berliner Philharmonie.
Mit dem Bratscher Máté Szücs nahm sie 2 CDs auf (Hänssler Classic) und als Solistin nahm sie u.a. die gesamten Etüden von Skrjabin für das Label Challenge Records auf. Ihre jüngste Aufnahme gemeinsam mit Solisten der Berliner Philharmoniker war eine Koproduktion mit dem Deutschland Radio Kammermusikwerke mit Werken von Théodore Dubois. Michèle Gurdal lebt in Berlin.


© Michael Staab

Die Cellistin Konstanze von Gutzeit zählt zu den profiliertesten und vielseitigsten Instrumentalisten ihrer Generation. Als Solistin und Kammermusikerin sowie als Erste Solocellistin des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin genießt sie eine rege und facettenreiche internationale künstlerische Tätigkeit. Sie ist Preisträgerin beim Grand Prix Emanuel Feuermann 2010, der International Prague Spring Competition 2012, beim International Gianni Bergamo Classic Music Award in der Schweiz u.a. und wurde beim Deutschen Musikwettbewerb 2010 mit einem Stipendium des Deutschen Musikrats ausgezeichnet. Konstanze von Gutzeit studierte ab dem dreizehnten Lebensjahr bei Heinrich Schiff in Wien, später bei Jens Peter Maintz in Berlin und Wolfgang Emanuel Schmidt in Weimar. Wichtige musikalische Impulse erhielt sie zudem in zahlreichen Meisterkursen bei David Geringas, Frans Helmerson, Gary Hoffman und Ferenc Rados. Seit 2012 hat Konstanze von Gutzeit die Position als Solocellistin des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin inne.Als Solistin konzertierte sie mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Bochumer Sinfonikern, dem Wiener, Münchner und Stuttgarter Kammerorchester, der Kammerakademie Potsdam, dem Bruckner-Orchester Linz und vielen anderen. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Marek Janowski, Kurt Masur, Michael Sanderling, Alexander Shelley und Yuri Bashmet zusammen. Auf bedeutenden Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Lucerne Festival, dem Verbier Festival und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern war sie im Rahmen zahlreicher Rezitale und Kammermusikkonzerte zu Gast.


© Neda Navaee

Die Violinistin Johanna Staemmler studierte in der Klasse von Prof. Stephan Picard an der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin. Ihre Solo-Studien wurden ergänzt durch Zusatzstudien in den Fächern Kammermusik und Historische Aufführungspraxis. Die intensive Beschäftigung mit Kammermusik wurde unterstützt durch die Mentoren Prof. Eberhard Feltz, Georg Faust, Jana Kuss, die Mitglieder des Artemis Quartetts, Prof. Günter Pichler, Prof. Antje Weithaas sowie Prof. Tabea Zimmermann. Johanna Staemmler ist Gründungsmitglied des Armida Quartetts. Seit dem Gewinn des ersten Preises und zahlreichen Sonderpreisen beim ARD-Wettbewerb 2012 gastiert das Quartett international bei namhaften Festivals wie u.a. dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Rheingau Musik Festival. Ihre Konzertreisen führten sie durch die großen Konzertsäle Europas, Asiens und Amerikas; die Diskografie des Armida Quartetts umfasst zahlreiche Aufnahmen unterschiedlichsten Repertoires. Das Streichquartett-Album „Mozart-Vol. IV“ erhielt 2022 den renommierten OPUS Klassik in der Kategorie Kammermusikeinspielung. Im Rahmen ihrer kammermusikalischen Tätigkeit musiziert Johanna Staemmler regelmäßig mit namhaften Musikern wie Jörg Widmann, Tabea Zimmermann, Kit Armstrong und Martin Fröst. Seit 2012 unterrichtet sie regelmäßig, gibt internationale Meisterkurse und ist Jurymitglied bei Musikwettbewerben. Für die Neu-Edition der Mozart-Streichquartette im G.Henle Verlag war sie als musikalische Beraterin involviert. Johanna Staemmler leitet ein selbstkonzipiertes Kammermusikseminar, wurde als Gastprofessorin an die Universität der Künste berufen und unterrichtet seit 2022 Kammermusik an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Ebenfalls seit 2022 ist Johanna Staemmler künstlerische Beraterin der Bachtage Rostock.


© Irene Zandel

Der Pianist William Youn hat sich in den letzten Jahren international einen Namen gemacht, sein Spiel besticht durch Feinsinnigkeit, Klarheit, emotionale Tiefe und sensible Analyse. Sein breit gefächertes Repertoire umfasst die Bereiche Rezital, Kammermusik und Orchester Werke von Bach, Mozart, Schubert, Chopin and Rachmaninow sowie Zeitgenössische Musik – ein vielseitiger und kreativer Künstler, der es liebt, seine Begeisterung für Interpretation und Entdeckergeist mit Kollegen und Publikum zu teilen. William Youn konzertiert weltweit von Berlin über Seoul bis New York mit renommierten Orchestern und erhält regelmäßig Einladungen zu internationalen Festivals. Neben solistischen Auftritten ist er auch im kammermusikalischen Bereich aktiv und spielt regelmäßig mit dem Bratschisten Nils Mönkemeyer und der Klarinettistin Sabine Meyer. Von William Youn liegen zahlreiche, mehrfach ausgezeichnete CD-Veröffentlichungen vor. 2022 beendete er seine von der internationalen Presse hochgelobte dreiteilige Gesamteinspielung aller Schubert-Klaviersonaten bei Sony Classical und legte damit eine „Jahrhundertaufnahme“ (Crescendo) vor. Außerdem nahm er sämtliche Mozart-Sonaten auf fünf Alben bei Oehms Classics auf. In Seoul geboren, entdeckte William Youn bereits im Kindergarten das Klavier für sich und siedelte mit 13 Jahren in die USA nach Boston über, um am New England Conservatory zu studieren. Fünf Jahre später wechselte er an die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und erhielt weitere musikalische Impulse u.a. als Stipendiat an der Piano Academy Lake Como. Als Stiftungsrats-Mitglied engagiert er sich im Rahmen der Wilhelm Kempff Kulturstiftung in Positano, wo er auch regelmäßig unterrichtet.


Öffentlichkeit

Wertungsspiele

Alle Wertungsspiele werden öffentlich ausgetragen, der Eintritt ist frei.

Preisträgerkonzert

Für das Konzert der Preisträgerinnen und Preisträger am 9. November 2025, um 15 Uhr, wird ein Eintritt von 15 Euro/ erm. 10 Euro erhoben. Tickets erhalten Sie am selben Tag an der Tageskasse im Kulturstall von Schloss Britz. Die Preisträgerinnen und Preisträger, die im Konzert auftreten, erhalten je Duo für enge Angehörige bis zu vier Karten zum freien Eintritt.

Bitte beachten Sie

Der Veranstalter des Wettbewerbs ist berechtigt, alle Veranstaltungen im Rahmen des Wettbewerbs akustisch und optisch aufzuzeichnen und zur öffentlichen Dokumentation des Wettbewerbs wie zur Pressearbeit für den Wettbewerb zu verwenden. Der Veranstalter behält sich insbesondere das Recht vor, Rundfunk- und Fernsehanstalten die Übertragung, die Aufzeichnung und Sendung aller Wettbewerbsveranstaltungen zu genehmigen. Für die Wettbewerbsteilnehmer*innen entstehen hieraus keine Vergütungsansprüche.

Einspielen

Zum Einspielen stehen drei Rräume in der benachbarten Musikschule Paul Hindemith zur Verfügung. Alle Teilnehmenden erhalten ein festes Zeitfenster vor ihrem Wertungsspiel, in dem Sie die Räume nutzen können.

Darüber hinaus können wir leider keine Überäume, insbesondere keine Vorbereitungszeit am Wettbewerbsflügel, zur Verfügung stellen.

Zeitplan

Ab Ende Oktober 2025 kann hier das Programmheft mit dem Zeitplan des Carl Bechstein Wettbewerbs 2025 als pdf heruntergeladen werden.

Partner

Kulturstiftung Schloss Britz

Die Kulturstiftung Schloss Britz ist Mitveranstalter des Carl Bechstein Klavierwettbewerbs für Kinder und Jugendliche, stellt den Kulturstall von Schloss Britz für den Wettbewerb zur Verfügung und unterstützt den Wettbewerb auch im Bereich der Organisation.

Die Kulturstiftung Schloss Britz gewährleistet seit 1989 das umfangreiche kulturelle Angebot im Schloss Britz, das von Ausstellungen über Lesungen bis zu Konzerten reicht. Schloss Britz ist ein kulturelles Kleinod im Berliner Bezirk Neukölln. Das prächtige Gutshaus im Berliner Bezirk Neukölln wurde 1706 an der Stelle eines mittelalterlichen Fachwerkhauses erbaut. Im 18. Jahrhundert war das Herrenhaus im Besitz hochrangiger preußischer Hofbeamter und Staatsminister. 1971 wurde Schloss Britz unter Denkmalschutz gestellt. Der Berliner Bezirk Neukölln restaurierte das Schloss und rekonstruierte die dazugehörige Parkanlage von 1985 bis 1988. Der nach vierjähriger Umbauzeit 2011 neu eröffnete „Kulturstall“ von Schloss Britz (der ehemalige Kuhstall) bietet rund 280 Sitzplätze und verfügt über eine große Bühne, die Orchesterauftritte und Opernvorstellungen möglich macht, aber auch dem Carl Bechstein Klavierwettbewerb eine ideale Räumlichkeit bieten wird.

Musikschule Paul Hindemith

Die Musikschule Paul-Hindemith-Neukölln ist im ehemaligen Gutsverwalterhaus von Schloss Britz untergebracht und wird den Teilnehmern des Carl Bechstein Klavierwettbewerb Einspielräume zur Verfügung stellen.

Die Musikschule Paul Hindemith Neukölln wurde 1927 gegründet und gehört zu den drei ältesten staatlichen Musikschulen in Deutschland. Hohe pädagogische und künstlerische Qualität, ein breites Unterrichtsangebot und eine starke soziale und interkulturelle Ausrichtung prägen das Bild der Musikschule. Zurzeit unterrichten etwa 200 fast ausschließlich freiberufliche Lehrkräfte insgesamt über 4.000 Schülerinnen und Schüler. Das Angebot der Musikschule umfasst über 60 instrumentale/vokale Lehrfächer/Genres im Einzel- und Gruppenunterricht bzw. im Kurs- oder Ensembleunterricht. Zu den Besonderheiten der Musikschule gehören Spezialausbildungen als Vorbereitung auf ein Musikstudium für alle vokalen und instrumentalen Hauptfächer, Musical und Musiktheater sowie Tontechnik und Komposition.

Bärenreiter Verlag

Das Programm des traditionsreichen klassischen Musikverlags Bärenreiter (gegründet 1923) mit Hauptsitz in Kassel umfasst eine Vielzahl an wissenschaftlich fundierten Partituren, Notenbüchern, Klavierauszügen, Chorwerken (Urtextausgaben) und Büchern. Dazu wurden Gesamtausgaben mit den Werken von großen Komponisten wie Bach, Händel, Mozart & Schubert als Urtext veröffentlicht.

Zu den zahlreichen Büchern aus dem Bärenreiter Verlag gehören neben Musiklexika, Lehrmaterial über Musiktheorie und Aufführungspraxis die Musikenzyklopädie MGG (Die Musik in Geschichte und Gegenwart). Das Werk umfasst 29 Bände und einen Supplementband und gilt als Standardlexikon der Musikwissenschaft.

Foundation Hindemith

Die Stiftung ist bemüht, im Geiste Paul Hindemiths die Musik zu fördern und zu pflegen, ganz besonders die zeitgenössische Musik, die Werke Paul Hindemiths zu verbreiten und Verständnis für seine Kunst zu wecken, wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Musik zu veranlassen sowie die Veröffentlichungen und die Verbreitung der daraus entstehenden Arbeiten zu unterstützen.

Funk

Funk, als größter inhabergeführter Versicherungsmakler und Risk Consultant in Deutschland, engagiert sich in der Carl Bechstein Stiftung von Beginn an und freut sich, den Carl Bechstein Wettbewerb 2024 mit zwei Sonderpreisen zu unterstützen.

Funk wurde 1879 in Berlin gegründet, beschäftigt heute 1.560 Mitarbeitende an 36 internationalen Standorten. Über das Netzwerk „The Funk Alliance“ ist Funk weltweit präsent. Als Systemhaus für Risikolösungen betreut Funk Unternehmen aller Branchen in Fragen des Versicherungs- und Risikomanagements sowie der Vorsorge. Für sie entwickelt Funk individuelle Konzepte und optimiert die Absicherung aller betrieblichen Risiken – konsequent am Bedarf orientiert.

Medienpartner